Die Avenergy-Jahresversammlung 2026 fand am Freitag, 26. Juni im Hotel Bellevue Palace in Bern statt. Dem traditionellen Jahrestreffen der Mineralölbranche wohnten auch dieses Mal wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste aus Wirtschaft, Verbänden und Behörden bei. Neben der Präsidialansprache von Avenergy-Präsident Daniel Hofer kamen die Gäste in den Genuss von zwei interessanten Referaten: Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz, referierte über das derzeitige Megathema schlechthin, nämlich über die Chancen und Gefahren von Künstlicher Intelligenz. Seine zentrale These dabei lautete, dass KI vordergründig eine Effizienzsteigerung verspreche, in Tat und Wahrheit aber zu einem Anstieg der Bürokratie führen dürfte. Als zweiten Gastredner durften wir Christoph Frei begrüssen, seines Zeichens Professor für Staatswissenschaften an der Universität St. Gallen. In seinem Referat zum Thema «Ordnung oder Chaos? – Eine Welt im Umbruch» spann er mit lebendiger Sprache einen faszinierenden Bogen vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zu den heutigen weltpolitischen Verwerfungen und beleuchtete schonungslos die Stagnation des Westens und die Rolle der globalen Führungsmächte USA und China. Mehr als genug «food for thought» für die rund 90 Gäste und Mitglieder, um beim abschliessenden Mittagessen angeregt weiter zu diskutieren.
Unter diesem Link finden Sie weitere Eindrücke der Avenergy-Jahresversammlung.
Die Ölpreise sind deutlich gefallen, nachdem die USA und der Iran am Wochenende erklärt hatten, eine erste Vereinbarung zur Beendigung des Krieges und zur Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus erzielt zu haben. Brent und WTI rutschten zum Wochenstart auf den tiefsten Stand seit März ab.
In dieser Folge von Powerstories besucht Avenergy Suisse die Empa in Dübendorf, wo seit Jahren an klimafreundlichen Lösungen für die Mobilität von morgen geforscht wird. Im Fokus steht die Frage, wie erneuerbare Energien in nachhaltige Treibstoffe umgewandelt werden können.
Die Forschung konzentriert sich auf drei zentrale Ansätze: die direkte Elektrifizierung, Wasserstoff und synthetische Treibstoffe (E-Fuels). Während Elektroantriebe besonders effizient sind und Wasserstoff neue Möglichkeiten für die Energiespeicherung bietet, könnten E-Fuels dort eine wichtige Rolle spielen, wo bestehende Fahrzeuge und Infrastrukturen weiter genutzt werden sollen.
Auf der Forschungsplattform «move» werden diese Technologien unter realen Bedingungen getestet. Neben technischen Herausforderungen stehen auch die Wirtschaftlichkeit und die spätere industrielle Skalierung im Fokus. Die Folge zeigt, wie Forschung heute die Grundlagen für die klimaneutrale Mobilität von morgen schafft.