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Angriffe auf Handelsschiffe treiben Preise nach oben

Nachdem sich in den vergangenen Wochen eine leichte Normalisierung beim Transport von Rohöl durch die Strasse von Hormus angedeutet hatte, wurden diese Hoffnungen in den letzten Tagen bereits wieder getrübt: die steigende Anzahl an Angriffen auf Handelsschiffe in der Golfregion liess die Rohöltransporte spürbar zurückgehen, der Ölpreis kratzte im Zuge dieser Entwicklung gegen Ende Woche an der Grenze zu 110 Dollar. Eine zumindest leichte Abmilderung der Preisrallye brachte demgegenüber die Ankündigung von US-Präsident Trump, Sanktionen und Zölle gegen Russland vorübergehend aussetzen zu wollen. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent liegt heute Morgen bei 108 Dollar und somit 4 Dollar über der Vorwoche. An der fundamentalen Lage ändert sich also vorerst nichts: der Markt schwankt auch weiterhin zwischen der seit Monaten bestehenden krisenbedingten Unsicherheit und der Aussicht auf wieder steigende globale Liefermengen.

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